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13 Jan

Marta Kisialova and Alena Matsveyeva (Belarus)
SÜDKURIER, Aug 7, 2013


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Humanitäre Hilfe für Polozk [Humanitarian aid for Polotsk]

Dass die Partnerschaft zwischen Polozk und Friedrichshafen intensiv ist, wird jedem klar, der in die belorussische Stadt kommt (es gibt Schilder auf den Straßen, die darauf hinweisen). Wir als auswärtige Studentin haben auch schnell über diese Städtepartnerschaft erfahren, weil die Delegationen aus Friedrichshafen uns an der Uni regelmäßig besuchen. Unsere Recherche über die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen hat bestätigt, dass die Zusammenarbeit eng ist. Einer der wichtigsten Bestandteile der Kooperation zwischen Polozk und Friedrichshafen ist soziale Ebene.

Seit 20 Jahren erhalten die Bürger von Polozk humanitäre Hilfe aus Friedrichshafen. Dies alles geschieht dank der Zusammenarbeit zwischen zwei Städten, und man kann mit Sicherheit sagen, dass diese Partnerschaft immer wieder neue Perspektiven eröffnet. So zum Beispiel bekam im vergangenen Jahr das Kinderheim eine Waschmaschine und die Feuerwehr ein Feuerwehrauto. Die letzen zwei Jahre führte das Polozker Kinderkrankenhaus mit Kollegen aus Friedrichshafen die Aktion „Hör mal durch. Diese Aktion wurde vom Friedrichshafener „Freundeskreis Polozk e.V.“ und der belarussischen Assoziation der Eltern von behinderten Kindern  organisiert. Als Ergebnis dieser Aktion können 39 Kinder wieder hören.

Diese Informationen haben auf uns einen großen Eindruck gemacht, weshalb wir mehr über die humanitäre Hilfe für Polozk erfahren wollten. Dabei hat uns Taisija Iosifovna Boguschevitsch, die Leiterin des Polozker Frauenrats, geholfen. „Ein LKW, vollbeladen mit Kleidung, Bettwäschen, Schuhen, Rollstühlen, sowie 14 Paletten mit  neuen Strom sparenden  Innen- und Außenleuchten für Schulen und Kindergärten, ist Anfang Dezember in Polozk angekommen. Fünf Paletten mit Farben, Blei- und Malstiften sowie einer großen Menge an Schreibpapier gingen dann an das Sozialwaisenhaus, die Tagesstätte für behinderte Kinder und Jugendliche. Zudem hat der LWK Kinderkleidung und Hygieneartikel mitgebracht, die ebenfalls für das Sozialwaisenhaus und die Tagesstätte für behinderte Kinder und Jugendliche bestimmt sind“ erzählte Taisija Boguschevitsch. 

Es stellte sich heraus, dass die einheimischen Sozialorganisationen, die sich um solche Menschen kümmern, diese Aufgaben selbstständig kaum bewältigen können.  Deshalb ist jede Unterstützung aus der Partnerstadt  immer willkommen. Im Rahmen der Aktion „Friedrichshafen hilft Polozk“ haben die Partnerschaftsvereine viele Bürger und Bürgerinnen von Friedrichshafen dazu bewogen, die bedürftigen Menschen in Belarus mit Spenden zu unterstützen. Wir freuen uns darüber, dass es Menschen in der Welt gibt, die selbstlos helfen können.
  
Die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten hat Spuren in Herzen von allen Bürgern hinterlassen. Unserer Meinung nach soll diese gute Tradition, den anderen zu helfen, weiter gepflegt werden, damit auch die Menschen am sozialen Rand der Gesellschaft an Wunder glauben können.

Dass die Partnerschaft zwischen Polozk und Friedrichshafen intensiv ist, wird jedem klar, der in die belorussische Stadt kommt (es gibt Schilder auf den Straßen, die darauf hinweisen). Wir als auswärtige Studentin haben auch schnell über diese Städtepartnerschaft erfahren, weil die Delegationen aus Friedrichshafen uns an der Uni regelmäßig besuchen. Unsere Recherche über die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen hat bestätigt, dass die Zusammenarbeit eng ist. Einer der wichtigsten Bestandteile der Kooperation zwischen Polozk und Friedrichshafen ist soziale Ebene.

 

Seit 20 Jahren erhalten die Bürger von Polozk humanitäre Hilfe aus Friedrichshafen. Dies alles geschieht dank der Zusammenarbeit zwischen zwei Städten, und man kann mit Sicherheit sagen, dass diese Partnerschaft immer wieder neue Perspektiven eröffnet. So zum Beispiel bekam im vergangenen Jahr das Kinderheim eine Waschmaschine und die Feuerwehr ein Feuerwehrauto. Die letzen zwei Jahre führte das Polozker Kinderkrankenhaus mit Kollegen aus Friedrichshafen die Aktion „Hör mal durch. Diese Aktion wurde vom Friedrichshafener „Freundeskreis Polozk e.V.“ und der belarussischen Assoziation der Eltern von behinderten Kindern organisiert. Als Ergebnis dieser Aktion können 39 Kinder wieder hören.

 

Diese Informationen haben auf uns einen großen Eindruck gemacht, weshalb wir mehr über die humanitäre Hilfe für Polozk erfahren wollten. Dabei hat uns Taisija Iosifovna Boguschevitsch, die Leiterin des Polozker Frauenrats, geholfen. „Ein LKW, vollbeladen mit Kleidung, Bettwäschen, Schuhen, Rollstühlen, sowie 14 Paletten mit neuen Strom sparenden Innen- und Außenleuchten für Schulen und Kindergärten, ist Anfang Dezember in Polozk angekommen. Fünf Paletten mit Farben, Blei- und Malstiften sowie einer großen Menge an Schreibpapier gingen dann an das Sozialwaisenhaus, die Tagesstätte für behinderte Kinder und Jugendliche. Zudem hat der LWK Kinderkleidung und Hygieneartikel mitgebracht, die ebenfalls für das Sozialwaisenhaus und die Tagesstätte für behinderte Kinder und Jugendliche bestimmt sind“ erzählte Taisija Boguschevitsch.

 

Es stellte sich heraus, dass die einheimischen Sozialorganisationen, die sich um solche Menschen kümmern, diese Aufgaben selbstständig kaum bewältigen können. Deshalb ist jede Unterstützung aus der Partnerstadt immer willkommen. Im Rahmen der Aktion „Friedrichshafen hilft Polozk“ haben die Partnerschaftsvereine viele Bürger und Bürgerinnen von Friedrichshafen dazu bewogen, die bedürftigen Menschen in Belarus mit Spenden zu unterstützen. Wir freuen uns darüber, dass es Menschen in der Welt gibt, die selbstlos helfen können.

 

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten hat Spuren in Herzen von allen Bürgern hinterlassen. Unserer Meinung nach soll diese gute Tradition, den anderen zu helfen, weiter gepflegt werden, damit auch die Menschen am sozialen Rand der Gesellschaft an Wunder glauben können.

 

 

Originally published: www.suedkurier.de/polozk